Ambulante Krankenpflege

Was bedeutet das genau?
Bei der ambulanten Kranken- und Altenpflege handelt es sich um häusliche Pflegehilfe. Ziel ist es, die Selbstständigkeit des Pflegebedürftigen so lange wie möglich in der gewohnten privaten Umgebung zu erhalten.
Die pflegebedürftige Person kann den Pflegedienst frei wählen, sofern dieser einen Versorgungsvertrag nach den §§ 71 ff. SGB XI abgeschlossen hat.
Die Pflegedienste rechnen direkt mit der Pflegekasse ab. Eine Auszahlung an die pflegebedürftige Person oder deren Angehörige erfolgt nicht.
30 Jahre Pflegedienst
Ruth Remmers

Leistungsumfänge von ambulanten Pflegediensten (Beispiel R. Remmers)

Pflegerische Tätigkeit
Krankenpflege, Intensivpflege, Palliativpflege, Altenpflege, Urlaubspflege, Verhinderungspflege auch stundenweise.
Ambulantes betreutes Wohnen.
Sterbebegleitung Betroffener, Betreuung von Angehörigen und Lebensgefährten.
Hauswirtschaftliche Versorgung, wie Haushaltsführung, Einkäufe etc.
Medizinische Fußpflege durch Kooperationspartner.

Beratende Tätigkeit
Beratungsbesuch laut § 37.3. SBG V
Hilfestellung bei Antragsformularen
Kostenklärung
Führen des MDK-Vorgespräches und Begleitung bei MDK-Besuchen.

Services
Behördengänge, Arztfahrten und Begleitung
Botendienste, wie Abholung von Arzneimitteln+
Rufbereitschaftdienst an 24 Stunden

Kooperationen
Arztpraxen, Ämtern und Behörden, Beratungsstellen, Kirchengemeinden, stationäre und teilstationäre Einrichtungen, Therapeuten, Betreuern, Sanitätshäusern.
Weiterhin Vermittlung von Kooperationen, wie Essen auf Rädern, Hausnotruf, Krankentransporte, Pflegehilfsmittel.

Sonstiges
Ein professionell arbeitender Pflegedienst verfügt über ein Qualitätsmanagement, in dem Standards definiert sind. Fragen Sie danach und lassen Sie sich die Einzelheiten erläutern.

Pflege durch Angehörige
Selbstverständlich können Angehörige die Pflege selbst übernehmen. Um den Anspruch auf Pflegegeld gerecht zu werden, sind jedoch gemäß § 37.3 SGB XI Qulitätssicherungsbesuche, etwa durch den Pflegedienst Remmers, vorgeschrieben.
Dabei geben wir Ihnen Tipps und beantworten Ihre Fragen. Wir sind in erster
Linie beratend und nicht kontrollierend tätig.

Qualitätssicherungsbesuche
Pflegegrad I und II – alle sechs Monate
Pflegegrad III – alle drei Monate
Die Kosten übernimmt die Pflegekasse!

Entlastungspflege
Wenn Sie als pflegende Person einmal verhindert sind, etwa durch Krankheit, Urlaubsreise, Friseurbesuch etc., kann die Entlastungspflege in Anspruch genommen werden. Die Entlastungspflege ist stunden-, tage- und wochenweise möglich. Sprechen Sie uns an.

Pflegegeld
Angehörige, Nachbarn oder Freunde, die die Pflege selbst übernehmen, haben Anspruch auf Pflegegeld.

Pflegegrad I – derzeit 225,00 Euro monatlich
Pflegegrad II – derzeit 430,00 Euro monatlich
Pflegegrad III – derzeit 685,00 Euro monatlich

Sachleistungsanspruch
Der Anspruch entsteht, wenn die Pflege ein ambulanter Pflegedienst übernimmt.

Pflegegrad I – derzeit 440,00 Euro monatlich
Pflegegrad II – derzeit 1.040,00 Euro monatlich
Pflegegrad III – derzeit 1.510,00 Euro monatlich
Bei Härtefällen – derzeit 1.918,00 Euro monatlich

Sonstige Dienste
Auch ohne den Pflegestatus können Sie im Alter bestimmte Services, wie Menüservice oder Hausnotruf, nutzen.
Sprechen Sie uns an. Wir beraten Sie!